Einzigartige Gedichte
Worte sind wie Taten ein Gewinn,
füllst du sie mit Freude und mit Sinn.
Die Reise beginnt.
Ein Leben. Im Mix aus Filtern und Freude.
Weißt du lieber vorher, was auf dich zukommt?
Möchtest du
einem Wunsch
Ausdruck verleihen?
🍎
Die Mutter, die ich niemals hatte.
Die Mutter, die ich niemals hatte.
Der Mensch, auf den ich heut noch warte.
Ich denk an dich und stell mir vor,
es gäb dich echt, so wie ein Tor
zu einer schönen and'ren Welt
und Zeit, in der nur Liebe zählt.
In der du bist, was ich oft dachte.
Nicht der Mensch, den ich verachte.
Eine Freundin, die mich mag.
Die mir hin und wieder sagt:
Du bist toll. Das war so cool.
Es würd nichts ändern, wärst du schwul.
Ich wär nicht schwul. Ich wär ne Lesbe.
Ist doch egal. Wir feiern Feste
täglich, nicht nur jedes Jahr.
Du bist ein Segen. Ja, fürwahr.
Ich danke Gott und auch dem Leben,
dass sie dich haben mir gegeben.
An jedem Tag tust du mir gut.
Du bist so toll. Du bist genug.
Und ich steh tief in deiner Schuld.
Ich habe es dank dir gefühlt.
Wie Liebe ist und bei mir bleibt,
zur Seite steht zu jeder Zeit.
Doch ist das alles nur ein Traum.
Nur Sehnsucht. Ja, ich glaub es kaum,
so lebhaft, ohne Zeit und Ort.
Ich will dorthin und muss doch fort.
🍎
Seelenverwandt
Ich suche jemanden wie mich.
Standhaft. Stark. Selbst ohne Licht.
Kreativ mit großen Träumen.
Mit sich und der Welt im Reinen.
Ich suche jemanden wie dich.
Dich, der hält, was er verspricht.
Ehrlich, treu, bereit zu geben.
Erfüllt von Liebe für das Leben.
Ich suche jemanden wie uns.
Seelen - bunt, so wie die Kunst.
Spiegel, die ich ehrlich mag.
An meiner Seite, Tag für Tag.
Ich suche jemanden, doch wen?
Ich wünscht' so sehr, ich könnt' es seh'n.
Dein Gesicht in diesem Leben.
Doch was ich seh', ist dichter Nebel.
Wer bist du nur und wo zu finden?
Seh ich dich nicht? Bist du verschwunden?
Ich zeige mich. Wart' hier auf dich.
Find mich bald. Bitte finde mich.
Ist es mehr
so ein Gefühl?
Oder eine
Vorahnung?
🍎
Engel
Wir sind uns nie begegnet.
Trotzdem kenn' ich dich.
Wenn es in Strömen regnet,
spür' ich dich um mich.
Wir können uns nicht sehen,
doch weiß ich, du bist da.
Hilfst mir, diesen Weg zu gehen.
Bleibst dennoch unnahbar.
Wir sprechen miteinander,
doch ist nichts gesagt.
Du bleibst da und hörst mir zu,
selbst wenn ich nicht frag.
Unsre Wege kreuzen sich,
dennoch scheinen sie getrennt.
Doch du lässt mich nie im Stich.
Ob man dich wohl Engel nennt?
🍎
Gebrochenes Licht
Ein Regenbogen
bricht
das Licht.
Ein Herz, das trägt
so viel
Gewicht.
Ein Leben
fließt
und wird zu Licht.
Wie Liebe
fließt.
Und trägt. Und bricht...
Möchtest du
einen Weg
zeichnen?
Geht es um
Freude und
Selbstbewusstsein?
🍎
Selbstwirksam
Was sagst du, schmeckt er?
Mmmh... so lecker!
Nicht zu fruchtig?
Genau richtig.
Puderzucker?
Ist drauf, guck ma'.
Gut, dann gehen ma'?
Jap! Zur Dream-Bar!
Snack und Limo
steh'n bereit.
Zucker für die
dunkle Zeit.
Und mein Licht
fürs nächste Jahr.
Genau so
werden Träume wahr.
🍎
Bekenntnis
Ich bin wertvoll.
Und wähle dich.
Weil du's auch bist:
wertvoll, für mich.
Ich bin Liebe.
Und liebe dich.
So auch du. Sag,
liebst du mich?
Ist es Sorge
oder Kummer?
🍎
Allein
Niemand sieht mich
außer mir.
Nein, auch du nicht.
Bist bei dir.
Du siehst nur dich,
was ich auch tu'.
Du siehst nur dich,
nur dich, nur du.
Denn ich war da
genau wie du.
Doch du gingst fort.
Und ich. Und du...
Möchtest du
einer Wunde
einen Namen
geben?
🍎
Grau
Ich schlafe noch, du verlässt das Haus.
Kommst du zurück, ist das Licht schon aus.
Ich suche es, doch da ist nur Grau.
Auch kein Silber oder kühles Blau.
Nichts, was funkelt, Zuversicht schenkt.
Eine Wohnung. Durch Wände getrennt.
So viel fort. Bist du nur Phantasie?
Ich denke an dich, dabei gab es dich nie?
Ich verlasse mein Bett. Sehe zögerlich nach.
Jetzt noch wach sein, ist wirklich nicht brav.
Sicherheitsschuhe, Staub und Zement -
einziges Zeugnis deiner Existenz.
Hinter Mauern sitzt du versteckt.
Auf dass dich dort auch niemand entdeckt.
Am liebsten allein. Am liebsten im Dunkeln.
Fürchtest die Freude, das Licht und das Funkeln.
Auf dass
die Wunde endlich
heilt?
🍎
Jungskram
Da ist der Keller. Sein Versteck.
Auch er ist da. Geht nie mehr weg.
Dort schraubt er, sägt und repariert.
Was er auch tut, es funktioniert.
Er hämmert laut, dann noch die Zange.
Reparier'n braucht sehr sehr lange.
Mag er mich, wenn ich das kann?
Sieht er mich dann endlich an?
Ich klopfe, gehe zaghaft hin.
Bringst du's mir bei? Was muss ich tun?
Er lächelt kurz. Ich fange an.
Da ist nicht viel, was ich schon kann.
Ist schon okay. Das ist für Jungs.
Nein, nichts für dich. Lass nur, ich tu's.
Für dich und Mama. Ich sagte, lass!
Du bist so hübsch. Geh und hab Spaß.
🍎
(ohne Namen)
Ich bin die Lust, der du einst fröhntest.
Ein Moment vor langer Zeit.
Ein Augenblick der Bitterkeit.
Nicht Entscheidung deines Lebens.
Nur Ergebnis des Begehrens.
Ich bin das Herz, das du verhöhntest.
Ich bin das Kind, das du nie wolltest.
Du sagst es nicht, doch es ist wahr.
Ich fühle, was sie für dich war.
Ich zeige dich und deine Fehler,
deine Geister und Probleme.
Ich bin, was du so sehr sein wolltest.
Ich bin die Freiheit, die du suchtest.
Von deiner tristen Kindheit Last.
Das, was du nie gefunden hast.
Farbe, nicht dein schlichtes Grau.
Feuerwerk, gelb, pink und blau.
Ich bin, was du dir wünschst und fürchtest.
Ich bin der Weg, den du nie gingst.
Der Teil von dir, den du nie trafst.
Ich bin das Kind, das du bestrafst.
In dir und jedem Spiegel hier.
Sieh hinein! Frag dich wofür
der Kampf in dir. Doch du... ertrinkst.
Einsicht ist
der erste Schritt
zur Besserung.
Jede Geschichte ist einzigartig.
Vergänglich. Ein Wimpernschlag der Zeit.
Doch manche Momente sind dazu bestimmt
zu überdauern, unsere Welt zu erleuchten.
Das Tolle an
Geschichten:
🍎
Gedankenspiele
Ich entscheide, wer ich bin.
Wer ich war und was ich find'.
Eine Chronik, die ich spinn'.
Eine Mär nach meinem Sinn.
Silber, Gold oder nur Zinn.
Ich entscheide, wer sie sind.
Held, Familie, "nur" ein Kind?
Allesamt? ...wenn Zeit verrinnt.
Auf jeder Seite nur Win-win.
Es sei denn, es ist nicht mein Ding.
Ab in den Korb. Gelöscht. Mithin
ist alles weg wie nie gescheh'n.
Das Ende wird zu Neubeginn.
So ist Verlier'n auch gar nicht schlimm.
Ja, jede Story ein Gewinn.
Ein ganz persönliches Ka-ching!
Doch am Ende
geht es immer
um Menschen.
Wie heißt es
so schön?
Liebe
deinen Nächsten
wie dich selbst.
🍎
Ich und Du
Mein Glück, das bin ich.
Ein Flair. Es meint mich.
Ein Gefühl tief in mir
und ich teil' es mit dir.
Dein Glück, das bist du.
Niemand sonst braucht's dazu.
Ja, alleine komplett.
Doch zusammen perfekt.
Ob Freundschaft, Familie
oder Partnerschaft,
Glück ist die beste Basis.
Und der
beste Weg?
🍎
Währung des Lebens
Die wertvollste Währung im Leben
ist weder Nehmen, noch Geben.
Gar nicht so sehr was wir tun.
Nicht nur Aktion oder Ruh'n.
Sie zeigt sich dazu jedem anders.
In bunten Farben und Mantras.
Auch Geld ist nur Mittel zum Zweck.
Ein Page der Wünsche ums Eck.
So sehr wir uns auch unterscheiden
in Zielen, Wegen und Weiden,
wir alle suchen das Glück.
Möchten vom Kuchen ein Stück.
Und der schmeckt fantastisch nach Freude.
Gestern genauso wie heute.
Der beste Teil, der ist der:
Teilt man ihn, wird er mehr.
Glückselig, vereint und alleine.
Jene Balance, die ich meine.
Mittels der Währung, die zählt:
Jener, die Freude wählt.
🍎
Von Pol zu Pol
"Grüß dich, Mutter. Zeigst du's mir?
was Glück bedeutet hier bei dir?"
Wir gehen los. Ich fühle mit.
Tiefschwarze Nacht. Bei jedem Schritt.
Die Wege trist. Das Zimmer klein.
Als könnt es gar nie anders sein.
Das Fenster zu. Die Türe auch.
Nur nicht für mich. Ich mach sie auf.
"Dort ist es bunt und wunderschön.
So weit und hell. Kannst du's nicht seh'n?"
"Das ist nicht echt. Nur Illusion.
Kaum bist du da, zerfällt es schon.
Zu Staub und Farbe. Ist nur Licht.
Hübsch anzuseh'n. Es wärmt dich nicht."
Warm war es mir auch hier noch nie.
So wag ich es. Anders als sie.
Euphorisch komme ich zurück.
Gelöst und froh. Durchweg entzückt.
"Komm doch mit mir. Was hält dich hier?"
Sie weicht zurück. Fragt mich: Wofür?
"Die Nacht, die Kälte, kenne ich.
Die Wärme dort vernichtet mich."
Ich nicke still. Und ich versteh.
Warum sie bleibt. Warum ich geh.
Der Schneefrau in der Welt aus Eis
sind warme 20 Grad zu heiß.
Sie mitzunehmen wär verkehrt.
Der Rückweg bliebe ihr versperrt.
Und ich muss los. Ich werde geh'n.
Denn bleibe ich, werd ich erfrier'n.
Von Licht zu Eis. Von Pol zu Pol.
Das möcht' ich nicht. Drum lebe wohl.
Die schwarze Nacht lass ich zurück.
Und such im bunten Licht mein Glück.
Licht
und Leere
🍎
Schatten
Das kann ich nicht. Konnt ich noch nie.
Ich werde nie so sein wie sie.
Ein paar sind wohl dazu gebor'n.
Doch ich hier fühl mich so verlor'n.
Natürlich, Eva, kannst du's nicht.
Hübsch lächeln, Kind, ist deine Pflicht.
Bescheiden sein, emsig und treu.
Denn Mädchen gibt es hier wie Heu.
Ich hätt's viel leichter, wär ich er.
Ja, Liam hat es echt nicht schwer.
Was er auch will, er darf es tun.
Erforschen, mögen, spielen, ruh'n.
Was ist mit dieser Welt nur los?
Wenn ich es tu, ist's ein Verstoß.
"Du bist nicht er! Kenn deinen Platz!"
Mal wieder ich... Erneut verpatzt.
Wenn ich es bin, wird's niemals gut.
Weil ich es bin. Bin nie genug.
Wozu es überhaupt probier'n?
Und würd ich geh'n, was würd passier'n?
Echt, macht es einen Unterschied,
ob's mich in ihrem Leben gibt?
Was wäre, gäb es mich nicht mehr?
Wär'n sie traurig, wütend, leer?
🍎
Das innere Yin
Vertrauen, Freude, Liebe, Glück -
strahl's hinaus und es kommt zurück.
🍎
Das innere Yang
Ich liebe dich genau wie mich.
Bist du in Not, teil ich mein Licht.
Auf dass dein Bunt besonders strahlt.
Und deine Nächte milder malt.
🍎
Erloschene Sterne
Mikro
Der Apfel schmeckt. Ich gönn ihn dir.
Doch weil er schmeckt, nehm ich ihn mir.
Du sagtest: Nicht. Schon klar. Ich mein,
heißt das wirklich immer nein?
Mini
Ich mag dich, sag ich. Ob's auch stimmt?
Nein, tut es nicht. Doch wer gewinnt?
Wer artig ist und ehrlich spricht?
Oder durch Strategie besticht...
Mittelschwer
Ein Geschenk in deinem Wert.
Es kostet nichts. Ist das verkehrt?
Nicht Zeit, nicht Geld. Ohne Substanz.
Genau wie du. Hast keine Chance.
Sie und er, die sehen's auch.
Und woll'n dich nicht. Wirst nicht gebraucht.
Was? Ist nicht wahr? Was juckt es mich?!
Ich wünsch dir Spaß in diesem Licht!
Massiv
"Hast du mich etwa gehauen?"
"Was?! Würd ich mich niemals trau'n...
Nur ein schmerzliches Verseh'n.
Du standst da, ich wollt mich dreh'n."
Und das nicht zum letzten Mal.
Uuh, ich seh, du trägst nen Schal.
Was ich mit dem wohl machen kann?
Ich kann nicht anders... ziehe dran.
"Bist du verrückt?!" "Ach, sei nicht so...
Ist doch nur Spaß." Ein wenig Show:
"Tut mir echt leid. Ich mach's nicht mehr.
Nimm's doch bitte nicht so schwer."
"Was sagst du da? Ich bin gemein?
Das bildest du dir alles ein.
Vertrau mir doch. Ich liebe dich.
Und das hier, das verdien ich nicht..."
Ultra
Ich will es jetzt! Gib her dein Licht!
Und krieg ich's nicht, vernicht ich dich!
Wie? Grenzen? Pah! Die kenn ich nicht.
Ich kenn nur mich. Nur mich. Nur mich.
🍎
Galaxie
Ich liebe dich so sehr wie mich.
So sehr wie sie. Denn wir sind Licht.
Wir leuchten in der tristen Leere.
Sind kunterbunte Lichtermeere.
Doch hab ich mich in dir geirrt,
bist du ein Stern, der Licht zerstört,
dann zeig ich's dir! Du wirst es lern'n.
Licht heißt nicht, sich nicht zu wehr'n.
🍎
Karma
Karma ist nicht böse.
Karma ist nicht gut.
Karma ist parteiisch.
Karma seh'n braucht Mut.
Karma ist die Folge.
Karma ist der Grund.
Anfang sowie Ende.
Düster und auch bunt.
Karma ist ein Spiegel.
Karma zeigt, was ist.
Karma zeigt, was heilt,
wenn du es begrüßt.
Karma spricht die Wahrheit.
Karma ist nicht laut.
Karma hört und sieht,
wer in den Spiegel schaut.
Jeder hat sein
eigenes Karma.
Und wir alle sind Spiegel
füreinander.
Ist das womöglich der Grund,
dass jeder etwas anderes
im selben Spiegel sieht?
Filter und Freude
🍎
Karma
Karma ist nicht böse.
Karma ist nicht gut.
Karma ist parteiisch.
Karma seh'n braucht Mut.
Karma ist die Folge.
Karma ist der Grund.
Anfang sowie Ende.
Düster und auch bunt.
Karma ist ein Spiegel.
Karma zeigt, was ist.
Karma zeigt, was heilt,
wenn du es begrüßt.
Karma spricht die Wahrheit.
Karma ist nicht laut.
Karma hört und sieht,
wer in den Spiegel schaut.
🍎
Seelenverwandt
Ich suche jemanden wie mich.
Standhaft. Stark. Selbst ohne Licht.
Kreativ mit großen Träumen.
Mit sich und der Welt im Reinen.
Ich suche jemanden wie dich.
Dich, der hält, was er verspricht.
Ehrlich, treu, bereit zu geben.
Erfüllt von Liebe für das Leben.
Ich suche jemanden wie uns.
Seelen - bunt, so wie die Kunst.
Spiegel, die ich ehrlich mag.
An meiner Seite, Tag für Tag.
Ich suche jemanden, doch wen?
Ich wünscht' so sehr, ich könnt' es seh'n.
Dein Gesicht in diesem Leben.
Doch was ich seh', ist dichter Nebel.
Wer bist du nur und wo zu finden?
Seh ich dich nicht? Bist du verschwunden?
Ich zeige mich. Wart' hier auf dich.
Find mich bald. Bitte finde mich.
🍎
Ich und Du
Mein Glück, das bin ich.
Ein Flair. Es meint mich.
Ein Gefühl tief in mir
und ich teil' es mit dir.
Dein Glück, das bist du.
Niemand sonst braucht's dazu.
Ja, alleine komplett.
Doch zusammen perfekt.
🍎
Engel
Wir sind uns nie begegnet.
Trotzdem kenn' ich dich.
Wenn es in Strömen regnet,
spür' ich dich um mich.
Wir können uns nicht sehen,
doch weiß ich, du bist da.
Hilfst mir, diesen Weg zu gehen.
Bleibst dennoch unnahbar.
Wir sprechen miteinander,
doch ist nichts gesagt.
Du bleibst da und hörst mir zu,
selbst wenn ich nicht frag.
Unsre Wege kreuzen sich,
dennoch scheinen sie getrennt.
Doch du lässt mich nie im Stich.
Ob man dich wohl Engel nennt?
🍎
Allein
Niemand sieht mich
außer mir.
Nein, auch du nicht.
Bist bei dir.
Du siehst nur dich,
was ich auch tu'.
Du siehst nur dich,
nur dich, nur du.
Denn ich war da
genau wie du.
Doch du gingst fort.
Und ich. Und du...
🍎
Gebrochenes Licht
Ein Regenbogen
bricht
das Licht.
Ein Herz, das trägt
so viel
Gewicht.
Ein Leben
fließt
und wird zu Licht.
Wie Liebe
fließt.
Und trägt. Und bricht...
🍎
Bekenntnis
Ich bin wertvoll.
Und wähle dich.
Weil du's auch bist:
wertvoll, für mich.
Ich bin Liebe.
Und liebe dich.
So auch du. Sag,
liebst du mich?
🍎
Die Mutter, die ich niemals hatte.
Die Mutter, die ich niemals hatte.
Der Mensch, auf den ich heut noch warte.
Ich denk an dich und stell mir vor,
es gäb dich echt, so wie ein Tor
zu einer schönen and'ren Welt
und Zeit, in der nur Liebe zählt.
In der du bist, was ich oft dachte.
Nicht der Mensch, den ich verachte.
Eine Freundin, die mich mag.
Die mir hin und wieder sagt:
Du bist toll. Das war so cool.
Es würd nichts ändern, wärst du schwul.
Ich wär nicht schwul. Ich wär ne Lesbe.
Ist doch egal. Wir feiern Feste
täglich, nicht nur jedes Jahr.
Du bist ein Segen. Ja, fürwahr.
Ich danke Gott und auch dem Leben,
dass sie dich haben mir gegeben.
An jedem Tag tust du mir gut.
Du bist so toll. Du bist genug.
Und ich steh tief in deiner Schuld.
Ich habe es dank dir gefühlt.
Wie Liebe ist und bei mir bleibt,
zur Seite steht zu jeder Zeit.
Doch ist das alles nur ein Traum.
Nur Sehnsucht. Ja, ich glaub es kaum,
so lebhaft, ohne Zeit und Ort.
Ich will dorthin und muss doch fort.
🍎
Von Pol zu Pol
"Grüß dich, Mutter. Zeigst du's mir?
was Glück bedeutet hier bei dir?"
Wir gehen los. Ich fühle mit.
Tiefschwarze Nacht. Bei jedem Schritt.
Die Wege trist. Das Zimmer klein.
Als könnt es gar nie anders sein.
Das Fenster zu. Die Türe auch.
Nur nicht für mich. Ich mach sie auf.
"Dort ist es bunt und wunderschön.
So weit und hell. Kannst du's nicht seh'n?"
"Das ist nicht echt. Nur Illusion.
Kaum bist du da, zerfällt es schon.
Zu Staub und Farbe. Ist nur Licht.
Hübsch anzuseh'n. Es wärmt dich nicht."
Warm war es mir auch hier noch nie.
So wag ich es. Anders als sie.
Euphorisch komme ich zurück.
Gelöst und froh. Durchweg entzückt.
"Komm doch mit mir. Was hält dich hier?"
Sie weicht zurück. Fragt mich: Wofür?
"Die Nacht, die Kälte, kenne ich.
Die Wärme dort vernichtet mich."
Ich nicke still. Und ich versteh.
Warum sie bleibt. Warum ich geh.
Der Schneefrau in der Welt aus Eis
sind warme 20 Grad zu heiß.
Sie mitzunehmen wär verkehrt.
Der Rückweg bliebe ihr versperrt.
Und ich muss los. Ich werde geh'n.
Denn bleibe ich, werd ich erfrier'n.
Von Licht zu Eis. Von Pol zu Pol.
Das möcht' ich nicht. Drum lebe wohl.
Die schwarze Nacht lass ich zurück.
Und such im bunten Licht mein Glück.
🍎
Selbstwirksam
Was sagst du, schmeckt er?
Mmmh... so lecker!
Nicht zu fruchtig?
Genau richtig.
Puderzucker?
Ist drauf, guck ma'.
Gut, dann gehen ma'?
Jap! Zur Dream-Bar!
Snack und Limo
steh'n bereit.
Zucker für die
dunkle Zeit.
Und mein Licht
fürs nächste Jahr.
Genau so
werden Träume wahr.
🍎
Jungskram
Da ist der Keller. Sein Versteck.
Auch er ist da. Geht nie mehr weg.
Dort schraubt er, sägt und repariert.
Was er auch tut, es funktioniert.
Er hämmert laut, dann noch die Zange.
Reparier'n braucht sehr sehr lange.
Mag er mich, wenn ich das kann?
Sieht er mich dann endlich an?
Ich klopfe, gehe zaghaft hin.
Bringst du's mir bei? Was muss ich tun?
Er lächelt kurz. Ich fange an.
Da ist nicht viel, was ich schon kann.
Ist schon okay. Das ist für Jungs.
Nein, nichts für dich. Lass nur, ich tu's.
Für dich und Mama. Ich sagte, lass!
Du bist so hübsch. Geh und hab Spaß.
🍎
Grau
Ich schlafe noch, du verlässt das Haus.
Kommst du zurück, ist das Licht schon aus.
Ich suche es, doch da ist nur Grau.
Auch kein Silber oder kühles Blau.
Nichts, was funkelt, Zuversicht schenkt.
Eine Wohnung. Durch Wände getrennt.
So viel fort. Bist du nur Phantasie?
Ich denke an dich, dabei gab es dich nie?
Ich verlasse mein Bett. Sehe zögerlich nach.
Jetzt noch wach sein, ist wirklich nicht brav.
Sicherheitsschuhe, Staub und Zement -
einziges Zeugnis deiner Existenz.
Hinter Mauern sitzt du versteckt.
Auf dass dich dort auch niemand entdeckt.
Am liebsten allein. Am liebsten im Dunkeln.
Fürchtest die Freude, das Licht und das Funkeln.
(ohne Namen)
Ich bin die Lust, der du einst fröhntest.
Ein Moment vor langer Zeit.
Ein Augenblick der Bitterkeit.
Nicht Entscheidung deines Lebens.
Nur Ergebnis des Begehrens.
Ich bin das Herz, das du verhöhntest.
Ich bin das Kind, das du nie wolltest.
Du sagst es nicht, doch es ist wahr.
Ich fühle, was sie für dich war.
Ich zeige dich und deine Fehler,
deine Geister und Probleme.
Ich bin, was du so sehr sein wolltest.
Ich bin die Freiheit, die du suchtest.
Von deiner tristen Kindheit Last.
Das, was du nie gefunden hast.
Farbe, nicht dein schlichtes Grau.
Feuerwerk, gelb, pink und blau.
Ich bin, was du dir wünschst und fürchtest.
Ich bin der Weg, den du nie gingst.
Der Teil von dir, den du nie trafst.
Ich bin das Kind, das du bestrafst.
In dir und jedem Spiegel hier.
Sieh hinein! Frag dich wofür
der Kampf in dir. Doch du... ertrinkst.
🍎
Währung des Lebens
Die wertvollste Währung im Leben
ist weder Nehmen, noch Geben.
Gar nicht so sehr was wir tun.
Nicht nur Aktion oder Ruh'n.
Sie zeigt sich dazu jedem anders.
In bunten Farben und Mantras.
Auch Geld ist nur Mittel zum Zweck.
Ein Page der Wünsche ums Eck.
So sehr wir uns auch unterscheiden
in Zielen, Wegen und Weiden,
wir alle suchen das Glück.
Möchten vom Kuchen ein Stück.
Und der schmeckt fantastisch nach Freude.
Gestern genauso wie heute.
Der beste Teil, der ist der:
Teilt man ihn, wird er mehr.
Glückselig, vereint und alleine.
Jene Balance, die ich meine.
Mittels der Währung, die zählt:
Jener, die Freude hält.
🍎
🍎
Gedankenspiele
Ich entscheide, wer ich bin.
Wer ich war und was ich find'.
Eine Chronik, die ich spinn'.
Eine Mär nach meinem Sinn.
Silber, Gold oder nur Zinn.
Ich entscheide, wer sie sind.
Held, Familie, "nur" ein Kind?
Allesamt? ...wenn Zeit verrinnt.
Auf jeder Seite nur Win-win.
Es sei denn, es ist nicht mein Ding.
Ab in den Korb. Gelöscht. Mithin
ist alles weg wie nie gescheh'n.
Das Ende wird zu Neubeginn.
So ist Verlier'n auch gar nicht schlimm.
Ja, jede Story ein Gewinn.
Ein ganz persönliches Ka-ching!
🍎
Schatten
Das kann ich nicht. Konnt ich noch nie.
Ich werde nie so sein wie sie.
Ein paar sind wohl dazu gebor'n.
Doch ich hier fühl mich so verlor'n.
Natürlich, Eva, kannst du's nicht.
Hübsch lächeln, Kind, ist deine Pflicht.
Bescheiden sein, emsig und treu.
Denn Mädchen gibt es hier wie Heu.
Ich hätt's viel leichter, wär ich er.
Ja, Liam hat es echt nicht schwer.
Was er auch will, er darf es tun.
Erforschen, mögen, spielen, ruh'n.
Was ist mit dieser Welt nur los?
Wenn ich es tu, ist's ein Verstoß.
"Du bist nicht er! Kenn deinen Platz!"
Mal wieder ich... Erneut verpatzt.
Wenn ich es bin, wird's niemals gut.
Weil ich es bin. Bin nie genug.
Wozu es überhaupt probier'n?
Und würd ich geh'n, was würd passier'n?
Echt, macht es einen Unterschied,
ob's mich in ihrem Leben gibt?
Was wäre, gäb es mich nicht mehr?
Wär'n sie traurig, wütend, leer?
🍎
Das innere Yin
Vertrauen, Freude, Liebe, Glück -
strahl's hinaus und es kommt zurück.
🍎
Das innere Yang
Ich liebe dich genau wie mich.
Bist du in Not, teil ich mein Licht.
Auf dass dein Bunt besonders strahlt.
Und deine Nächte milder malt.
🍎
Erloschene Sterne
Mikro
Der Apfel schmeckt. Ich gönn ihn dir.
Doch weil er schmeckt, nehm ich ihn mir.
Du sagtest: Nicht. Schon klar. Ich mein,
heißt das wirklich immer nein?
Mini
Ich mag dich, sag ich. Ob's auch stimmt?
Nein, tut es nicht. Doch wer gewinnt?
Wer artig ist und ehrlich spricht?
Oder durch Strategie besticht...
Mittelschwer
Ein Geschenk in deinem Wert.
Es kostet nichts. Ist das verkehrt?
Nicht Zeit, nicht Geld. Ohne Substanz.
Genau wie du. Hast keine Chance.
Sie und er, die sehen's auch.
Und woll'n dich nicht. Wirst nicht gebraucht.
Was? Ist nicht wahr? Was juckt es mich?!
Ich wünsch dir Spaß in diesem Licht!
Massiv
"Hast du mich etwa gehauen?"
"Was?! Würd ich mich niemals trau'n...
Nur ein schmerzliches Verseh'n.
Du standst da, ich wollt mich dreh'n."
Und das nicht zum letzten Mal.
Uuh, ich seh, du trägst nen Schal.
Was ich mit dem wohl machen kann?
Ich kann nicht anders... ziehe dran.
"Bist du verrückt?!" "Ach, sei nicht so...
Ist doch nur Spaß." Ein wenig Show:
"Tut mir echt leid. Ich mach's nicht mehr.
Nimm's doch bitte nicht so schwer."
"Was sagst du da? Ich bin gemein?
Das bildest du dir alles ein.
Vertrau mir doch. Ich liebe dich.
Und das hier, das verdien ich nicht..."
Ultra
Ich will es jetzt! Gib her dein Licht!
Und krieg ich's nicht, vernicht ich dich!
Wie? Grenzen? Pah! Die kenn ich nicht.
Ich kenn nur mich. Nur mich. Nur mich.
🍎
Galaxie
Ich liebe dich so sehr wie mich.
So sehr wie sie. Denn wir sind Licht.
Wir leuchten in der tristen Leere.
Sind kunterbunte Lichtermeere.
Doch hab ich mich in dir geirrt,
bist du ein Stern, der Licht zerstört,
dann zeig ich's dir! Du wirst es lern'n.
Licht heißt nicht, sich nicht zu wehr'n.
